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  • synerdent · Bruchsal · Zahnarzt Dr. Jochen Früh (M.Sc.) & Kollegen

Behandlung von Zahnfleischbluten, Gingivitis und Parodontitis

Zahnfleischbluten ist ein Warnsignal

80% der Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Parodontitis. Aktuell verlieren mehr Menschen Zähne durch diese Erkrankung des Zahnhalteapparates als durch Karies.  Bakterielle Besiedlung verursacht dabei zunächst eine Entzündung des Zahnfleisches , das oftmals schon bei leichter Berührung blutet.

Werden diese Entzündungen nicht behandelt, können sie auf weitere Zähne und das umgebende Stützgewebe übergreifen. Die Folge ist eine Parodontitis (Zahnbett-Entzündung) mit Zahnfleischschwund, Knochenabbau und Lockerung der Zähne. Da eine Parodontitis meist ohne Schmerzen verläuft, wird sie vom Patienten oftmals lange nicht bemerkt.

Knochenabbau und Zahnverlust vorbeugen

Parodontitis führt unbehandelt zum Verlust von Knochensubstanz. Darüber hinaus beeinflusst sie negativ den Verlauf einer Diabetes und ist mittlerweile als Kofaktor bei Herz- sowie rheumatischen Erkrankungen identifiziert.

Da die Parodontitis systemisch wirkt, also Auswirkungen auf den ganzen Organismus hat, arbeiten wir für eine nachhaltige Therapie eng mit Internisten und Hausärzten zusammen.

 

Durch eine gute Mundhygiene und durch regelmäßige Zahnarztbesuche sowie spezielle Prophaylaxemaßnahmen geben Sie Zahnfleischentzündungen keine Chance. Mehr Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt > Allgemeine Zahnheilkunde/ Prophylaxe.

Die Parodontalbehandlung in unserer Praxis

Eine Parodontitis muss konsequent therapiert werden, um den Behandlungserfolg langfristig zu sichern. Hierfür gehen wir in unserer Praxis folgendermaßen vor:

  1. Hinführen zur optimalen Mundhygiene
    Wir zeigen Ihnen, wie Sie Zähne und Zahnfleisch optimal pflegen - gerade auch in den schwer erreichbaren Zahnzwischenräumen oder bei Zahnersatz.
  2. Professionelle Zahnreinigung (PZR)
    Sorgfältiges, maschinelles Entfernen sämtlicher bakteriell bedingter Auflagerungen (Biofilm) ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes.
  3. Bakterienanalyse und gezielte Antibiotikatherapie, oder Bakterienbekämpfung mit Hilfe der Photo-Dynamischen Therapie (PDT).
  4. Regenerative Phase
    Verloren gegangenes Gewebe kann in begrenztem Umfang regeneriert werden. Hierfür verwenden wir Schmelzmatrix-Proteine, Eigenknochen oder synthetisches Material in Verbindung mit speziellen Membrantechniken. > weitere Informationen zu den Schmelzmatrix-Proteinen
  5. Mikrochirurgische, ästhetische Zahnfleischkorrekturen, z. B. bei freiliegenden Zahnhälsen.
  6. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen/ Unterstützende Parodontaltherapie (UPT)
  7. Ein langfristig gutes Behandlungsergebnis bedingt eine regelmäßige Nachsorge. Befundgerechte Zahnreinigungen sind daher unabdingbar.
    Lassen Sie sich daher in unser Recall-System aufnehmen! Wir erinnern Sie dann regelmäßig an Ihre nächste Kontroll-Untersuchung.

Laser in der Parodontologie

In unserer Zahnarztpraxis setzen wir einen Dioden-Laser als präzises, minimal-invasives Behandlungsinstrument ein.

Dieser ermöglicht eine gewebeschonende, blutungsarme und minimal-chirurgische Behandlung - mit weniger postoperativen Schmerzen und verkürzter Heilungsphase.

Photodynamische Therapie

Entzündungen am Zahnfleisch und Zahnbett werden sanft und sicher mit einem Softlaser und ohne Gabe von Antibiotika behandelt. Mehr Informationen unter > helbo.de.

Hinweis:

Wir sind Mitglied bei > www.parodontologie-berater.de.
Auf dieser Website finden Sie auch viele Informationen zum Thema Parodontologie.

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